Korrosion ist der teure Dauerfeind im Anlagenbau. Genau hier spielt GFK seine größte Stärke aus: Es rostet nicht und widersteht vielen aggressiven Medien. Deshalb ist glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK/GRP) seit Langem gesetzt für Tanks, Behälter, Rohrsysteme, Apparate-Auskleidungen und Wäscher in der Chemie-, Wasser- und Prozessindustrie – mit geringem Wartungsaufwand und langer Lebensdauer.

Der schichtweise Aufbau macht den Unterschied

Ein korrosionsfestes GFK-Rohr ist klug aufgebaut: Innen liegt eine harzreiche Korrosionsschutzschicht (etwa 1 bis 12,5 mm), die den chemischen Angriff abfängt. Darüber folgt die tragende Strukturschicht (rund 5 bis 25 mm) für die Festigkeit, außen eine dünne Schutzbeschichtung (etwa 0,5 mm). Über die Wahl des Harzes lässt sich gezielt steuern, ob Festigkeit, Temperatur- oder Chemikalienbeständigkeit im Vordergrund steht.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Korrosionsbeständigkeit: Hybride Stahl/GFK-Rohre zeigen Korrosionsraten von unter 1 Prozent gegenüber reinem Stahl.
  • Gewicht: bis zu 75 Prozent leichter als Stahl – günstiger im Transport und einfacher zu montieren.
  • Langlebigkeit: geringe Wartung, lange Standzeiten in aggressiver Umgebung.
  • Anpassbar: Harz- und Schichtwahl je nach Medium, Druck und Temperatur.