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Kuratierte Fach-Dossiers.

Vertiefte Einordnungen zu Werkstoffen, Verfahren und Trends im GFK-Formenbau.

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Automatisierte Preform-Fertigung für RTM: Roboter übernehmen das Drapieren

Zwischen dem Zuschnitt trockener Faserlagen und der Harzinjektion liegt ein Schritt, der bis heute meist Handarbeit ist: das Preforming – Lagen ablegen, fixieren, in Form drapieren. Airbus hat diesen Schritt jetzt erstmals in einem eigenen Werk automatisiert in die Serienfertigung gebracht: Eine Roboterzelle des niederländischen Automatisierungsspezialisten Airborne baut in Getafe die Trockenfaser-Vorformlinge für die A350-Rumpfsektion 19 – qualifiziert für die EASA-zertifizierte Produktion und Finalist der JEC Innovation Awards 2026.

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Carbonfaser-Festigkeitsklassen: von T300 bis T1200 verständlich eingeordnet

T300, T700, T1100 – und seit März 2026 T1200: Die Kürzel auf Carbonfaser-Datenblättern bilden eine Leiter aus Standard-, Zwischenmodul- und Hochmodulfasern, deren Spitze gerade neu gesetzt wurde. Die chinesische SYT80 erreicht laut Hersteller über 8.000 MPa Zugfestigkeit. Dieses Dossier ordnet die Klassen ein – und erklärt ehrlich, warum davon in der GFK-Werkstatt fast nichts ankommt.

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Filament Winding: Faserwickeln vom GFK-Rohr bis zum Wasserstofftank

Beim Filament Winding – deutsch Faserwickeln – legt eine Maschine endlose, harzgetränkte Faserstränge in exakt berechneten Winkeln auf einen rotierenden Kern. So entstehen Rohre, Masten und Behälter, deren Festigkeit genau dort sitzt, wo die Last wirkt. Mit dem Boom der Wasserstoff-Druckbehälter vom Typ 3 und 4 erlebt das Verfahren gerade seine stärkste Nachfrage – und der Wickelwinkel ist dabei der eigentliche Konstruktionsparameter.

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NCAMP-Premiere: Erste Harzinfusions-Kombination erhält Luftfahrt-Qualifikation

Zum ersten Mal steht eine komplette Harzinfusions-Kombination in der NCAMP-Datenbank für zertifizierte Luftfahrt-Werkstoffe: das Epoxid-Infusionsharz PRISM EP2400 von Syensqo plus trockene Kohlenstofffaser-Verstärkungen (Gelege und UD-Gewebe) vom Typ Tenax IMS65 von Teijin Carbon, verarbeitet per VARTM-Vakuuminfusion. FAA und EASA erkennen die Kennwerte an. Damit bekommt die Infusion ohne Autoklav erstmals öffentlich zugängliche, konstruktionsreife Werkstoffdaten für die Luftfahrt – und wird zur belastbaren Alternative zum teuren Druckofen.

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Radartransparente Composites: wenn die Wand zum Funk-Bauteil wird

Ein Radom schützt einen Radarsensor und muss zugleich für Radarwellen durchlässig sein. Dafür werden die elektrischen Eigenschaften des Laminats und die Wanddicke so wichtig wie die Mechanik. Warum radartransparente Faserverbunde 2026 zum Wachstumsfeld werden.

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Selbstheilende Faserverbunde: Risse, die sich selbst reparieren

Delamination gilt als klassische Schwachstelle von Faserverbunden – und wird sonst mühsam von Hand repariert. Eine Studie der NC State University zeigt 2026 ein Laminat, das diesen Schaden selbst behebt: 1.000-mal hintereinander, per eingebautem Heilmittel und dünnen Heizschichten. Rund 500 Zyklen lang bleibt es dabei sogar zäher als ein fabrikneues Laminat ohne Heilsystem.

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Additive für Harze: Entlüfter, Verlaufsmittel, Thixotropiermittel und Co.

Funktions-Additive steuern Entlüftung, Verlauf, Standfestigkeit, Farbe, UV-Schutz und Brandverhalten von Epoxid- und Polyesterharzen. Dieser Überblick erklärt laienverständlich, was jeder Zusatz bewirkt, welche Dosierung als Richtwert gilt und worauf man bei Wechselwirkungen achten muss – mit klarem Bezug auf den GFK-Formenbau.

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AFP und ATL: automatisierte Faserablage für Serie und komplexe Bauteile

Roboter legen Faserbänder schneller und gleichmäßiger ab als jede Handarbeit. Was Automated Fiber Placement (AFP) von Automated Tape Laying (ATL) unterscheidet, wo welches Verfahren punktet und warum 2026 günstigere Anlagen den Einstieg öffnen.

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Arbeitsschutz im GFK-Formenbau: Styrol, Stäube und Hautschutz

GFK-Verarbeitung bedeutet Umgang mit Styrol, Epoxid und Schleifstaub – mit realen Gesundheitsrisiken. Welche Gefahren wirklich zählen, was die Zahlen sagen und welche Schutzmaßnahmen im Werkstattalltag den größten Unterschied machen.

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Bio-basierte und recycelbare Harze: Vitrimere und der echte Kreislauf

Duroplaste galten lange als nicht recycelbar. Vitrimere ändern das: Sie sind hart wie Duroplast, lassen sich aber chemisch wieder öffnen. Was hinter bio-basierten Vitrimeren steckt und wie man echten Kreislauf von Greenwashing unterscheidet.

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Geflochtene Composites für die Bahn: 83 % leichter als Stahl, in Serie

Faserverbund galt lange als zu teuer und zu langsam für große Stückzahlen. Die Flechttechnik dreht das um: Der britische Hersteller Composite Braiding fertigt damit automatisiert ganze Bahn-Infrastrukturteile – etwa einen Oberleitungs-Kragarm, der statt 1.700 kg Stahl nur 277 kg wiegt. Ein Blick auf eine Anwendung, die zeigt, wie Composites aus der Nische in den Massenmarkt kommen.

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Braiding: Geflochtene Faserverbunde für komplexe Profile und Großserie

Braiding – das Flechten von Fasern – schließt die Lücke zwischen Handlaminat und teurer Automatisierung. Wie das Verfahren funktioniert, warum es für Rohre, Hohlprofile und Hochvolumen-Bauteile glänzt und wo es 2026 vordringt.

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Brandverhalten von GFK: die wichtigsten Brandschutzklassen verständlich erklärt

Wie GFK brennt, wie man es schwerer entflammbar macht (ATH, halogenfreie und Phenolharze, Intumeszenz) und welche Brandschutznormen wirklich zählen: DIN EN 13501-1 (Euroklassen) und EN 45545-2 (Bahn).

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Wasserstoff-Druckbehälter aus Composite: Filament Winding und der Sprung zum Thermoplast

Wasserstoff muss unter extremem Druck gespeichert werden – das schaffen nur faserverstärkte Druckbehälter. Wie das Wickelverfahren funktioniert, was die Behältertypen unterscheidet und warum 2026 der Wechsel zu thermoplastischen Tanks Fahrt aufnimmt.

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Composite-Hydrofoil-Schiffe: Tragflächen, die Schiffe abheben lassen

Hydrofoils heben den Rumpf aus dem Wasser und sparen so bis zu 80 % Energie. Möglich machen das leichte, steife Faserverbund-Tragflächen und -Rümpfe. Warum Hydrofoil-Schiffe ein eigenes, anspruchsvolles Feld im GFK-Formenbau sind.

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Faserverbund in der Medizintechnik: röntgentransparent, leicht, körpernah

Die Medizin braucht Werkstoffe, die stark und leicht sind – und weder die Bildgebung noch den Körper stören. Genau hier punktet Faserverbund: von röntgentransparenten Patiententischen bis zu körpernahen Prothesen und Implantaten.

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Composite-Schiffspropeller: leichter, leiser, selbstüberwachend

Ein Schiffspropeller aus Faserverbund spart Sprit, läuft leiser und meldet seinen Zustand selbst. Das EU-Projekt CoPropel zeigt, wie Composite, RTM und integrierte Sensorik die Schiffsantriebe der Zukunft prägen.

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Composite-Solarmodule: Photovoltaik fürs Fahrzeugdach

Solarzellen direkt ins Fahrzeug integrieren – leicht, steif und gekrümmt: Glasfaser-Sandwichmodule machen es möglich. Wie fahrzeugintegrierte Photovoltaik (VIPV) und Faserverbund zusammenkommen.

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Composite-Recycling: mechanisch, pyrolytisch, chemisch – Fasern zurückgewinnen

Faserverbunde sind stark – aber schwer zu recyceln, weil Faser und Harz fest verbunden sind. Drei Verfahrenswege versuchen, die wertvollen Fasern zurückzugewinnen: mechanisch, pyrolytisch und chemisch. Wo sie stehen und was 2026 möglich ist.

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Faserverbund für Radioteleskope: Präzisionsstrukturen für das SKA-Observatorium

Ein Radioteleskop muss schwächste Signale aus dem All exakt bündeln – das verlangt Reflektoren, die maßhaltig und zugleich extrem steif sind. Für das SKA-Observatorium fertigen Eosol und Compoxi die Subreflektoren aus Faserverbund: 4,5-Meter-Strukturen aus über 100 Einzelteilen. Ein Extrembeispiel dafür, was Präzisionsformenbau leisten kann.

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Drohnen und unbemannte Schiffe: Composite-Fertigung im Serien-Hochlauf

Unbemannte Systeme – fliegend wie schwimmend – brauchen leichte, robuste Rümpfe in großer Stückzahl. 2026 bauen mehrere Allianzen die Composite-Serienfertigung dafür massiv aus: MARTAC mit Mystic Powerboats für autonome Schiffe, Schaeffler mit Delair für bis zu 100 Drohnen pro Tag. Was das für Werkstoffe, Verfahren und den Formenbau bedeutet.

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Sensoren im Werkzeug: Wie Cure Monitoring den Ausschuss senkt

Bei Infusion und RTM passiert das Entscheidende unsichtbar in der geschlossenen Form. Sensoren machen diesen Black-Box-Moment sichtbar: Sie verfolgen Harzfluss und Aushärtung in Echtzeit – und sagen, wann genau entformt werden darf. Das senkt Ausschuss und macht die Qualität reproduzierbar.

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Design for Disassembly: Bauteile, die man wieder zerlegen kann

Recyceln ist gut – sich von vornherein zerlegen zu lassen ist besser. Design for Disassembly plant Reparatur, Wiederverwendung und Trennbarkeit schon in die Konstruktion ein. Warum dieses Prinzip für Composites zum Schlüssel der Kreislaufwirtschaft wird.

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Digitaler Faden (Digital Thread) und digitaler Zwilling: Wenn die Form mitdenkt

Composite-Fertigung reagiert empfindlich auf kleinste Abweichungen. Digitaler Faden und digitaler Zwilling versprechen, diese Schwankungen sichtbar und beherrschbar zu machen. Was hinter den Begriffen steckt – und wie der Formenbau davon profitiert.

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Vom Datensatz zur Form: CAD/CAM, 3D-Scan und Reverse Engineering im Formenbau

Bevor die erste Faser fällt, entsteht die Form digital. Wie aus CAD-Daten oder einem 3D-Scan über CAM und 5-Achs-Fräsen ein präzises Urmodell wird – und warum die digitale Kette 2026 schneller und zugänglicher ist als je zuvor.

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Composite-Batteriegehäuse: Leichtbau-Schlüssel für die Elektromobilität

Das Batteriegehäuse ist eines der größten und schwersten Bauteile im E-Auto. Faserverbund-Gehäuse sparen Gewicht und Bauraum, verbessern den Brandschutz und gehen 2026 in Serie. Warum das ein Wachstumsfeld für den Composite-Formenbau ist.

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eVTOL & Urban Air Mobility: Composite-Strukturen für die Flugtaxis

Elektrische Senkrechtstarter (eVTOL) sollen den Stadtverkehr in die Luft verlagern – und sie sind fast vollständig aus Faserverbund. Warum eVTOL ein neues, anspruchsvolles Feld für den Composite-Formenbau ist und wo 2026 die Hürden liegen.

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Faserspritzen (Spray-up): schnelle Flächen – mit Blick auf Emissionen

Mit der Chopper Gun lassen sich große Flächen in Rekordzeit laminieren. Wie das Faserspritzen funktioniert, wo seine Stärken und Schwächen liegen und wie moderne Anlagen die hohe Styrolbelastung in den Griff bekommen.

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Fiber Patch Placement: Automatisierung dort, wo AFP an Grenzen stößt

Manche Geometrien sind für die klassische Faserablage zu komplex – und bleiben deshalb Handarbeit. Fiber Patch Placement legt einzelne Faser-Patches robotergesteuert genau dorthin, wo sie gebraucht werden. Wie das Verfahren funktioniert und warum es bei Druckbehältern glänzt.

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Gelcoat oder Topcoat? Der Unterschied und wann du welches brauchst

Gelcoat und Topcoat sehen fast gleich aus und werden ständig verwechselt – mit ärgerlichen Folgen. Kurz gesagt: Gelcoat ist die erste Schicht in der Form, härtet bewusst leicht klebrig und wird überlaminiert. Topcoat ist im Grunde Gelcoat mit Wachs, härtet klebfrei aus und ist der letzte Arbeitsschritt. Dieser Vergleich stellt beide mit Tabelle und klarer Entscheidungshilfe gegenüber.

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Gewebebindung im Vergleich: Leinwand, Köper und Atlas/Satin

Ob ein Gewebe sich willig um eine Rundung legt oder an der Kante Falten wirft, entscheidet nicht das Material allein, sondern die Webart. Leinwand verkreuzt Kett- und Schussfäden eng und sitzt deshalb formstabil, aber steif. Köper (Twill) verkreuzt seltener und lässt sich besser drapieren. Atlas/Satin verkreuzt am wenigsten und schmiegt sich am willigsten an komplexe Wölbungen an, ist dafür aber empfindlich gegen Verzug. Für die meisten GFK- und Carbon-Formenbauer ist Köper 2/2 der praktische Mittelweg.

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GFK-Abfall und Reste richtig entsorgen: der praktische Leitfaden

Harz, Härter, Gelcoat und Aceton sind Gefahrstoffe – falsch entsorgt schaden sie der Umwelt und sind illegal. Ausgehärtetes GFK dagegen ist harmlos. Dieser Leitfaden zeigt, was wohin gehört, welcher Abfallschlüssel gilt und warum der einfachste Trick lautet: flüssige Reste erst aushärten lassen.

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GFK im Bau: Pultrudierte Profile, Fassaden und Brücken

Glasfaser-Profile rosten nicht, sind leicht und tragen erstaunlich viel. Im Bauwesen ersetzen sie zunehmend Stahl und Aluminium – in Fassaden, Brücken und Tragwerken. Wie Pultrusion das möglich macht und wo die Stärken von GFK am Bau liegen.

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GFK bearbeiten: Sägen, Bohren, Schleifen und Fräsen – Werkzeuge, Technik und Staubschutz

Ausgehärteter glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) lässt sich sägen, bohren, schleifen und fräsen – aber er ist ein Sonderfall: Die harten Glasfasern stumpfen normale Werkzeuge schnell ab, das Material neigt zu Faserausriss und Delamination (dem Ablösen einzelner Schichten), und der feine Schleifstaub reizt Atemwege und Haut. Dieses Dossier zeigt, welche Schneidstoffe (Hartmetall, Diamant) sich eignen, mit welchen Richtwerten man möglichst delaminationsfrei bohrt und sauber trennt, wie man Schnittkanten versiegelt – und vor allem, wie man sich mit Absaugung, Atemschutz und Hautschutz richtig vor GFK-Staub schützt. Mit konkretem Praxisbezug zum Formenbau.

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GFK im Bootsbau: Formen, Gelcoat, Osmose und Infusion

Der Bootsbau ist die klassische Heimat des GFK – und ein Lehrstück für sauberen Formenbau. Wie ein Rumpf in der Negativform entsteht, warum der Gelcoat über alles entscheidet und wie Vakuuminfusion das Osmose-Problem fast verschwinden lässt.

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GFK oder CFK? Wann sich Carbon wirklich lohnt – und wann Glasfaser klüger ist

Carbon ist nicht automatisch die bessere Glasfaser, sondern ein Werkstoff mit anderem Charakter. CFK ist vor allem steif und leicht, GFK dagegen elastisch, gutmütig und deutlich günstiger. Die richtige Wahl entscheidet sich nicht am Image, sondern am konkreten Bauteil: Geht es um maximale Steifigkeit bei kleinstem Gewicht, führt am Carbon kein Weg vorbei. Geht es um Schlagzähigkeit, Robustheit, elektrische Isolation oder schlicht um den Preis, ist Glasfaser oft die klügere Lösung – und in vielen Fällen ist ein Hybridlaminat aus beidem der wirtschaftlichste Kompromiss.

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GFK im Fahrzeug- und Tuningbereich: Karosserieteile selbst bauen

GFK und Carbon sind im Tuning beliebt, weil sich Karosserieteile wie Hauben, Spoiler oder Kotflügel selbst in Einzel- und Kleinserie fertigen lassen. Der DIY-Standardweg führt über das Abformen eines Serienteils zu einer Negativform, in der dann mit Gelcoat, Glas- oder Carbongewebe laminiert wird – auf Wunsch als Sichtcarbon oder per Vakuuminfusion. Der Beitrag erklärt den Prozess von Trennmittel bis Lackierung, nennt Gewichtsersparnisse als Richtwerte und gibt einen sinngemäßen Überblick zur Eintragung nach StVZO (ABE/Teilegutachten, Änderungsabnahme nach § 19 Abs. 3 bzw. Einzelabnahme nach § 19 Abs. 2 i. V. m. § 21, Festigkeits-/Materialgutachten, Fußgängerschutz). Industrielle Strukturbauteile sind separat behandelt.

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GFK-Formenbau 2026: Markt, Begriffe und Wertschöpfungskette verständlich erklärt

Was ist GFK-Formenbau eigentlich, welche Begriffe muss man kennen und wie hängen Urmodell, Form und Bauteil zusammen? Dieser Einstieg erklärt die Grundlagen, ordnet den Markt 2026 ein und zeigt, warum die Nachfrage trotz Gegenwind stabil bleibt.

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GFK in der Industrie: korrosionsfeste Tanks, Rohre und Anlagen

Wo Säuren, Laugen und Salzwasser Stahl zerfressen, hält GFK über Jahrzehnte. Tanks, Rohre und Anlagenteile aus Glasfaser sind im Chemie- und Anlagenbau ein stiller Dauerbrenner. Warum – und worauf es beim Aufbau ankommt.

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GFK im Modellbau: Formen und Bauteile selbst herstellen (Einsteiger-Leitfaden)

GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff, also Glasgewebe getränkt in Harz) ist im Modellbau ein Klassiker: Bauteile werden leicht, fest und maßgenau, und eine einmal gebaute Form lässt sich viele Male nutzen. Dieses Dossier zeigt einsteigerfreundlich, wie aus einem Urmodell eine Negativform für kleine Teile entsteht, wie dünne und leichte Laminate gelingen, welche Rolle Trennmittel, Handlaminat und Vakuum spielen und wo die Grenzen gegenüber dem 3D-Druck liegen. Auch der Arbeitsschutz kommt zur Sprache, denn Schleifstaub und Harz sind nicht harmlos. Im Fokus stehen typische Teile wie Rümpfe, Hauben (Cowlings) und Tragflächen aus dem RC-Flug-, Schiffs-, Auto- und Architekturmodellbau.

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GFK im Pool-, Teich- und Beckenbau: laminieren, sanieren und dauerhaft abdichten

GFK macht aus einer rohen Grube oder einem undichten Betonbecken eine fugenlose, monolithische Wanne, die jahrzehntelang dichthält. Der Knackpunkt liegt nicht im Laminieren selbst, sondern in zwei Entscheidungen: dem richtigen Harz für den Dauerwasserkontakt (hydrolysefestes Iso- oder Vinylesterharz statt billigem Standard-Polyester) und einer kompromisslosen Untergrundvorbereitung. Wer beide ernst nimmt, bekommt eine wasserdichte, chlorfeste und reparierbare Oberfläche, die jeder Folie überlegen ist.

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GFK reparieren: Schadensanalyse, Scarf-Reparatur und Gelcoat-Instandsetzung

Ein beschädigtes Faserverbundteil ist selten ein Totalschaden. Mit der richtigen Schadensanalyse und Reparaturtechnik lassen sich Festigkeit und Oberfläche weitgehend wiederherstellen – das spart Kosten und Ressourcen. Ein Überblick von der Bewertung bis zur Scarf-Reparatur.

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GFK & Composite im Wassersport: Kajak, SUP und Boards

Kajak, SUP-Hardboard, Surf-, Kite- und Wakeboard – kleine Wassersportgeräte sind ein Paradebeispiel für leichten Faserverbund. Wie Schaumkern, Glas- oder Carbongewebe und Epoxidharz zusammenspielen, warum Sichtcarbon mehr als Optik ist und wie sich typische Dings selbst reparieren lassen.

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GFK im Wohnmobil- und Camper-Ausbau: Sandwichkabine bauen, Außenhaut reparieren, leichte Platten selbst laminieren

GFK-Schaum-Sandwich ist im DIY-Camperbau die erste Wahl, wenn es leicht, steif, dicht und langlebig sein soll: Zwei dünne GFK-Deckschichten halten einen geschlossenzelligen Schaumkern auf Abstand und ergeben so eine tragende Wand, die kaum etwas wiegt, gut dämmt und – anders als Holz – nicht vergammelt. Wer Material und Reihenfolge versteht, kann Platten und Möbel selbst laminieren, eine Leerkabine aufbauen und beschädigte Außenhaut zuverlässig wieder instand setzen. Entscheidend sind der richtige Kern, sauber gesetzte Klebefugen und konsequenter Schutz gegen eindringende Feuchte.

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Glasfaser-Sorten im Vergleich: E-, ECR-, C-, AR- und S-/R-Glas

Nicht jede Glasfaser ist gleich. E-Glas ist der preiswerte Standard, ECR-Glas trotzt Säuren, C-Glas schützt Oberflächen, AR-Glas hält im Beton durch und S-/R-Glas liefert Höchstfestigkeit. Dieser Vergleich stellt Zusammensetzung, Festigkeit, Chemiebeständigkeit, Preis und Einsatzgebiete der fünf wichtigsten Glas-Sorten gegenüber – mit klarer Entscheidungshilfe für den Formenbau.

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Graphen als Nano-Additiv: leitfähige, festere und multifunktionale Harze

Schon kleinste Mengen Graphen können ein Harz grundlegend verändern: fester, wärmeleitend, sogar elektrisch leitfähig. Was Nano-Additive im Faserverbund leisten, wo die Tücken liegen und warum das Thema 2026 an Fahrt gewinnt.

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Handlaminat: warum die Handarbeit für Kleinserien unschlagbar bleibt

Handlaminat gilt manchen als altmodisch – ist aber für Einzelstücke, Reparaturen und komplexe Sonderteile oft das wirtschaftlichste Verfahren. Was es kann, wo seine Grenzen liegen und worauf die Qualität wirklich ankommt.

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Harz richtig lagern & Haltbarkeit (Shelf-Life)

Wie lange Harz und Härter halten, hängt stark vom System ab: Epoxid bleibt ungeöffnet oft 2–3 Jahre oder länger frisch, Polyester und Vinylester dagegen nur Monate. Dieses Dossier erklärt die Unterschiede, die richtige Lagerung (kühl, dunkel, dicht, frostfrei), warum Wärme alles schneller altern lässt, und wie man Kristallisation von echtem Verderb unterscheidet. Wichtig: Lagerzeit (Shelf-Life) ist nicht dasselbe wie Topfzeit. Kristallisiertes Epoxidharz ist meist nicht kaputt, sondern lässt sich im Wasserbad retten. Vor dem großen Job gilt: älteres Material erst mit einem kleinen Probeansatz prüfen.

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Polyester, Vinylester oder Epoxid? Der große Harz-Vergleich

Die Wahl des Harzes ist eine der folgenreichsten Entscheidungen im GFK-Bau: Sie bestimmt Festigkeit, Wasser- und Chemikalienbeständigkeit, Verarbeitung und Kosten. Dieser Vergleich stellt die drei Harzfamilien Polyester (UP), Vinylester (VE) und Epoxid (EP) direkt gegenüber – mit Kennwert-Tabelle und einer klaren Entscheidungshilfe für typische Anwendungen.

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Harzsysteme im GFK-Formenbau: UP, Vinylester, Epoxid – und der grüne Wandel

Das Harz entscheidet über Festigkeit, Beständigkeit, Verarbeitung und Kosten eines Bauteils. Ein Überblick über die drei Arbeitspferde Polyester, Vinylester und Epoxid – und über bio-basierte sowie recycelbare Harze, die 2026 zunehmend ins Spiel kommen.

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HP-RTM, SMC und BMC: Composite-Serienfertigung mit kurzen Taktzeiten

Wo Tausende Bauteile gefragt sind, zählt die Taktzeit. Geschlossene Hochdruck- und Pressverfahren wie HP-RTM, SMC und BMC bringen Composite in die Großserie – besonders im Automobilbau. Wie die Verfahren funktionieren und was sie unterscheidet.

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Hybrid Tooling: 3D-Druck und Fräsen kombinieren für bessere Formen

Großformatiger 3D-Druck macht Formen schnell – aber erst Fräsen und Beschichten machen sie serientauglich. Wie hybride Prozessketten aus additivem und subtraktivem Fertigen 2026 den Werkzeugbau verändern.

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Induktions-Pullwinding: thermoplastische Composite-Rohre vom laufenden Band

Leichte, hochfeste Rohre aus Faserverbund werden bisher meist geflochten oder gewickelt – und in einem zweiten Schritt ausgehärtet. Ein an der RWTH Aachen entwickeltes Verfahren kombiniert Wickeln mit Aufheizen per Induktion und konsolidiert thermoplastische Rohre kontinuierlich in einem Durchlauf. Das macht reproduzierbare Serien möglich – inklusive Recyclingfähigkeit.

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Intelligente Werkzeuge: Wenn die Form selbst heizt und mitregelt

Aushärten braucht Wärme – und die kostet Zeit und Energie. Beheizte und intelligente Werkzeuge bringen die Hitze dorthin, wo sie gebraucht wird: direkt in die Form. Wie integrierte Heizung und Induktion 2026 Taktzeiten und Energieverbrauch senken.

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Keramische Faserverbundwerkstoffe (CMC): Leichtbau für die Hitze jenseits von GFK und Carbon

GFK und Carbon-Epoxid sind bei einigen hundert Grad am Ende. Wo es heißer wird – in Triebwerken, Bremsen oder Wärmeschutz – kommen keramische Faserverbundwerkstoffe (CMC) ins Spiel: Keramik, die nicht spröde versagt. Deutschland forscht hier vorn mit (Fraunhofer HTL, DLR). Eine Einordnung dieser eigenen Werkstoffklasse und was sie vom klassischen Faserverbund unterscheidet.

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Schaumkern oder Wabenkern? Kernmaterialien im Vergleich

Schaumkern oder Wabenkern? Beide halten die GFK-Deckschichten auf Abstand und machen ein Sandwich steif und leicht – aber auf gegensätzliche Weise. Schaumkerne (PVC, PET, PU, SAN) sind robuste Allrounder: geschlossenzellig, leicht zu kleben, zu drapieren und zu infundieren, kaum feuchteempfindlich, günstig. Wabenkerne (Nomex/Aramid, Aluminium, PP) liefern die höchste Steifigkeit pro Gewicht, brauchen aber Klebefilm oder Prepreg, sind teuer und können Feuchte einschließen. Dieser Beitrag stellt beide direkt gegenüber – mit Richtwerten, Entscheidungsmatrix und Praxisbezug für den Formenbau.

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Kernmaterialien & Sandwichbauweise: Schaum, Balsa und Wabe

Ein dünner Kern macht aus zwei GFK-Häuten ein extrem steifes, leichtes Bauteil. Welche Kernmaterialien es gibt, wann Schaum, Balsa oder Wabe sinnvoll sind und warum recycelbare PET-Kerne 2026 an Bedeutung gewinnen.

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KI in der Composite-Fertigung: vom Fehler-Erkennen zur selbstregelnden Anlage

Künstliche Intelligenz erkennt Fehler in der Composite-Fertigung in Echtzeit – und beginnt, Prozesse selbst nachzuregeln. Wie aus Kamera-, Wärme- und Akustikdaten lernende Qualitätssicherung wird und wo der Hype von der Praxis zu trennen ist.

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Kleben und Fügen von Composites: warum die Oberfläche über alles entscheidet

Viele GFK-Bauteile versagen nicht im Laminat, sondern in der Klebung. Der wichtigste Hebel für eine dauerhafte Verbindung ist die Oberflächenvorbereitung. Welche Methoden es gibt, wo die Fallstricke liegen und was Laser-Vorbehandlung verspricht.

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Ökobilanz und digitaler Produktpass: Nachhaltigkeitsdaten werden zur Pflicht

Wie nachhaltig ist ein Bauteil wirklich? Ökobilanz (LCA), CO₂-Fußabdruck und der digitale Produktpass machen das messbar – und die EU macht solche Daten Schritt für Schritt verpflichtend. Was Formenbauer dazu wissen sollten.

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3D-gedruckte Formen: Wie der große Drucker den Formenbau verändert

Statt eine Form mühsam aus einem Block zu fräsen, wird sie heute zunehmend Schicht für Schicht gedruckt. „Large-Format Additive Manufacturing“ (LFAM) macht große Werkzeuge schneller und materialsparender – wenn man den entscheidenden zweiten Schritt kennt: die Nachbearbeitung.

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Flüssigwasserstoff-Tanks aus Composite: das Kryo-Problem lösen

Flüssigwasserstoff bei minus 253 °C zu speichern, ist eine extreme Herausforderung für Werkstoffe. Composite-Tanks könnten sie meistern – wenn das Mikroriss-Problem gelöst wird. Warum thermoplastische Matrizen hier der Schlüssel sind.

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Muss ich tempern? Wann Raumtemperatur reicht – und wann Nachhärten Pflicht ist

Tempern ist keine Pflicht für jedes GFK-Teil, sondern eine gezielte Optimierung. Der Kern: Ein bei Raumtemperatur gehärtetes Epoxid erreicht nur eine Glasübergangstemperatur von rund 50–60 °C (Richtwert) und ist oft nicht vollständig vernetzt – ab dieser Grenze erweicht es. Tempern hebt diese Grenze an und steigert Festigkeit und Maßstabilität. Pflicht wird es, wenn ein Teil später Wärme sieht (Sonne, Motorraum, heiße Medien), wenn es hoch belastet oder maßkritisch ist – und ganz besonders bei Formen und Werkzeugen. Unnötig ist es bei gering belasteten, dekorativen Teilen, die kühl bleiben. Diese Entscheidungshilfe sortiert die Fälle und nennt eine klare Faustregel.

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Flachs statt Carbon: Naturfasern erreichen die Serienfertigung

Pflanzenfasern wie Flachs und Hanf galten lange als Nischenmaterial. 2026 sind sie im Serienauto angekommen: BMW verbaut gemeinsam mit Bcomp sichtbare Naturfaser-Bauteile außen am Fahrzeug – mit deutlich kleinerem CO₂-Fußabdruck als Carbon. Was dahintersteckt und worauf es in der Verarbeitung ankommt.

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Prüfen ohne Zerstören: NDT und Structural Health Monitoring für Composites

Fehler in Composites sind oft unsichtbar – Delamination, Poren oder Ablösungen stecken im Inneren. Zerstörungsfreie Prüfung (NDT) macht sie sichtbar, Structural Health Monitoring überwacht Bauteile im Betrieb. Ein Überblick über die wichtigsten Methoden.

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Negativform oder Positivform? Die Bauweisen der Formgebung im Vergleich

Negativform oder Direktbauweise? Diese Grundsatzentscheidung prägt Oberfläche, Aufwand und Stückzahl jedes GFK-Bauteils. Der Vergleich zeigt mit Entscheidungsmatrix, wann sich die Hohlform für glatte Serienteile lohnt und wann die schnelle Positivbauweise für Einzelstücke die bessere Wahl ist.

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Osmose-Schutz: Vinylester- oder Epoxid-Sperrschicht?

Beim Osmoseschutz von GFK-Booten konkurrieren zwei Sperrschicht-Systeme: hydrolysefestes Vinylester und besonders dampfdichtes Epoxid. Dieses Dossier erklärt laienverständlich, warum beide besser sperren als ein reines Polyester-Gelcoat, wie sie sich in Wasseraufnahme, Haftung, Schichtdicke und Kosten unterscheiden – und warum sie in der Praxis meist zusammenarbeiten: Vinylester baut Substanz auf, Epoxid versiegelt. Mit Entscheidungsmatrix und klaren Empfehlungen für Neubau und Sanierung.

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Prepreg und Out-of-Autoclave: Hochleistung ohne riesigen Autoklav

Prepregs liefern Spitzenqualität – brauchten dafür aber bisher teure Autoklaven. Out-of-Autoclave-Verfahren erreichen inzwischen fast das gleiche Niveau bei deutlich weniger Druck und Temperatur. Wie das geht und wo die Grenzen liegen.

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Pultrusion und Pull-Winding: Endlosprofile aus Faserverbund

Pultrusion zieht Faserprofile am laufenden Meter – mit gleichbleibendem Querschnitt und hoher Qualität. Wie das Verfahren funktioniert, was Pull-Winding ergänzt und warum es für Hochvolumen-Anwendungen so attraktiv ist.

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Schiene aus Composite: der thermoplastische Twin-Track-Cantilever

Ein Ausleger für Bahn-Oberleitungen aus Glasfaser-Thermoplast wiegt statt 1.700 nur 277 Kilogramm – und ist recycelbar. Wie Composite Braiding die Bahninfrastruktur leichter macht und was das für den Formenbau bedeutet.

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Recycelte Carbonfaser (rCF): Werkstoff aus dem Kreislauf

Recycelte Carbonfaser (rCF) gewinnt teure Carbonfaser aus Produktionsabfall und Altbauteilen zurück – per Pyrolyse oder Solvolyse. Die Faser behält fast ihre ganze Festigkeit, kommt aber nur kurz und wirr zurück: ideal für Pressmassen, Spritzguss und semistrukturelle Teile, nicht für hochbelastete Endlosfaser-Strukturen. Dafür spart sie massiv Energie, CO₂ und Kosten.

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RTM 4.0: Wie aus dem Spritzverfahren eine digitale Serienfertigung wird

RTM bringt Faserverbund in die Serie: geschlossene Form, eingespritztes Harz, beidseitig glatte Bauteile. Mit Sensorik und digitaler Prozesssteuerung wird daraus „RTM 4.0“ – reproduzierbar, schnell und emissionsarm. Ein Blick auf das Verfahren und die aktuellen Entwicklungen.

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Sandwich oder Volllaminat? Die richtige Bauweise wählen

Sandwich oder Volllaminat – diese Grundsatz-Entscheidung prägt Gewicht, Kosten und Reparierbarkeit eines GFK-Bauteils. Der Beitrag erklärt laienverständlich, warum ein Sandwich bei gleichem Gewicht deutlich biegesteifer ist, wo das robuste, leicht reparierbare Volllaminat seine Stärken hat und welche Schwächen das Sandwich bei Wassereintritt und Krafteinleitung mitbringt. Eine Entscheidungsmatrix und konkrete Praxistipps helfen, für Form und Bauteil die passende Bauweise zu wählen.

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Gelcoat, Polyurea oder Polyaspartic? Schutz- und Oberflächenschichten im Vergleich

Drei Schichten, drei völlig verschiedene Rollen: Gelcoat ist die Sichthaut, die in der Form entsteht, Polyurea die ultraschnelle Schutzmembran und Polyaspartic der UV-stabile Decklack. Wer sie verwechselt, baut am Bauteil vorbei. Dieser Vergleich ordnet die drei mit Tabelle und klarer Entscheidungshilfe ein.

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Schwund und Maßhaltigkeit bei GFK verstehen und beherrschen

Beim Aushärten schwindet jedes Harz – Polyester und Vinylester deutlich (Volumenschwund grob 5–9 %, Richtwert), Epoxid nur gering (~1–3 %). Ungleichmäßiger Schwund verursacht Print-through, Verzug, Eigenspannungen, Maßabweichung und Einfallstellen über Rippen. Der Artikel erklärt die Ursachen und zeigt die wirksamen Gegenmaßnahmen: Epoxid wählen, Füllstoffe und Low-Profile-Additive, langsam und kühl anhärten plus tempern, symmetrischer Lagenaufbau, steife getemperte Form und ausreichende Nachhärtung.

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Stützkonstruktion und Hinterbau von GFK-Formen: Warum der Rahmen über die Standzeit entscheidet

Die sichtbare Formoberfläche entscheidet über die Optik – der Hinterbau entscheidet über alles andere. Eine reine GFK-Formschale verzieht sich unter ihrem Eigengewicht, unter Vakuumdruck und mit jeder Abformung. Eine durchdachte Stützkonstruktion hält die Form über viele Abzüge maßhaltig, macht sie transport- und handhabbar und nimmt die Wärme aus dem Aushärten auf. Dieses Dossier erklärt das Warum, die gängigen Bauweisen vom Stahlrohrrahmen bis zur Wabe und die Regeln für eine spannungsarme Anbindung.

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Styrolarme und DCPD-Harze: emissionsarm und schwundarm

Ungesättigte Polyesterharze (UP-Harze) enthalten Styrol – und das verdunstet beim Laminieren, riecht stechend und ist gesundheitlich heikel. Styrolarme und LSE-Harze (low styrene emission) senken diese Belastung über weniger Styrol oder eine Paraffin-Sperrschicht. DCPD-modifizierte Harze (Dicyclopentadien) kommen mit weniger Styrol aus, schwinden weniger und liefern glatte, porenarme Oberflächen – sind dafür aber etwas spröder und weniger wärmebeständig. Dieses Dossier erklärt beide Ansätze laienverständlich und zeigt, was sie für den GFK-Formenbau bedeuten.

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Thermoplastische Composite-Rohre (TCP) für die Tiefsee

In mehreren Kilometern Wassertiefe stoßen Stahlrohre an Gewichts- und Korrosionsgrenzen. Thermoplastische Composite-Rohre (TCP) sind leicht, rosten nicht und lassen sich aufrollen. Warum Öl-, Gas- und Wasserstoff-Offshore zunehmend auf TCP setzen.

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Reparierbares Thermoplast-Fahrrad: Kreislauf auf zwei Rädern

Carbonrahmen sind leicht – aber kaum reparierbar und schwer zu recyceln. Thermoplastische Composites ändern das: Rahmen lassen sich erwärmen, reparieren und am Ende recyceln. Warum 2026 ein Wendepunkt für die Fahrradindustrie ist.

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Thermoplast-Kreisläufe: wie die Luftfahrt alte Bauteile neu nutzt

Thermoplastische Composites lassen sich aufschmelzen – und damit wiederverwenden. Ein Vorzeigeprojekt aus der Luftfahrt macht aus einem A380-Bauteil ein Teil für den A320neo. Was dahintersteckt und warum Thermoplaste der Schlüssel zum Materialkreislauf sind.

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Thermoplaste schweißen: Fügen ohne Kleber – und der Weg zur Reversibilität

Anders als ausgehärtete Duroplaste lassen sich thermoplastische Composites aufschmelzen und verschweißen – ganz ohne Klebstoff. Welche Schweißverfahren es gibt, was sie unterscheidet und warum das Thema für Reparatur und Kreislaufwirtschaft so wichtig ist.

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Thermoplastische Wing Rib: High-Rate-Aerospace zum Schweißen

Eine Flügelrippe aus thermoplastischem Composite, gestanzt und verschweißt statt verschraubt: Dahers Wing Rib zeigt, wie Luftfahrt schneller, leichter und günstiger wird. Ein Vorzeigeprojekt für High-Rate-Manufacturing.

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GFK-Trennmittel, Vakuumfolien & Co.: die unterschätzten Helfer im Formenbau

Sie landen nie im fertigen Bauteil und entscheiden trotzdem über Erfolg oder Ausschuss: Trennmittel und Verbrauchsmaterialien im GFK-Formenbau. Was die wichtigsten Hilfsstoffe leisten – und warum wiederverwendbare Vakuumsysteme 2026 zum Nachhaltigkeits- und Kostenhebel werden.

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UHMWPE-Fasern (Dyneema/Spectra): ultraleicht und schlagzäh

UHMWPE-Fasern – bekannt unter Markennamen wie Dyneema und Spectra – zählen zu den leichtesten und schlagzähesten Verstärkungsfasern überhaupt: Sie schwimmen auf Wasser und nehmen Stöße auf, statt zu splittern. Der Beitrag erklärt, warum ultrahochmolekulares Polyethylen so fest und leicht ist, welche Kennwerte es auszeichnen und wo im GFK-Formenbau seine Stärken und Grenzen liegen.

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Urmodell-Werkstoffe im Vergleich: MDF, Ureol, Schaum, Gips & Co.

Aus welchem Material baust du das Urmodell – das Positivmodell, von dem du später die Form abnimmst? MDF, Ureol-/PU-Board, Hartschaum, Gips, Holz und Clay haben sehr unterschiedliche Stärken bei Bearbeitbarkeit, Oberfläche, Maßhaltigkeit, Hitzefestigkeit und Kosten. Dieser Vergleich ordnet die Werkstoffe ein und zeigt, welcher zu welchem Projekt passt.

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Vakuuminfusion (VARTM) verständlich: so kommt das Harz in die Faser

Die Vakuuminfusion ist das Arbeitspferd für große, hochwertige GFK-Bauteile. Wie das Verfahren funktioniert, welche Lagen den Harzfluss steuern und welche typischen Fehler man kennen sollte – verständlich erklärt.

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Handlaminat, Vakuuminfusion oder RTM? Die Verfahren im Vergleich

Dasselbe Material, drei Wege – mit sehr unterschiedlichem Ergebnis: Das Fertigungsverfahren ist der größte Hebel für Qualität, Gewicht und Kosten eines Faserverbund-Bauteils. Dieser Vergleich stellt Handlaminat, Vakuuminfusion und RTM gegenüber und zeigt mit Tabelle und Entscheidungshilfe, wann welches Verfahren das richtige ist.

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CSM, Gewebe oder Gelege? Glasfaser-Halbzeuge im Vergleich

Schnittmatte, Gewebe oder Gelege – die Verarbeitungsform der Faser entscheidet über Festigkeit, Gewicht und Verfahren mindestens so stark wie die Faser selbst. Dieser Vergleich stellt die drei wichtigsten textilen Halbzeuge gegenüber, mit Kennwert-Tabelle und einer klaren Empfehlung für Handlaminat, Infusion und Formenbau.

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Verstärkungsfasern im Vergleich: Glas, Carbon, Aramid, Basalt und Naturfaser

Glas, Carbon, Aramid, Basalt oder Naturfaser – die Faserwahl entscheidet über Festigkeit, Gewicht, Temperaturbeständigkeit und Preis eines Bauteils. Ein praxisnaher Überblick, welche Faser wann sinnvoll ist und warum Hybride immer wichtiger werden.

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Vlieskerne im Vergleich: Coremat, Soric & Lantor als dünne Stützkerne

Dünne Vlieskerne wie Coremat, Soric oder allgemein die Lantor-Produkte sind keine echten Sandwichkerne, sondern harzaufnehmende Stützvliese: Sie bauen mit wenig Laminat schnell Wandstärke auf und steigern dadurch die Biegesteifigkeit – meist nur 1–5 mm dick. Wer flächige Versteifung mit minimalem Aufwand sucht, ist hier richtig; wer maximale Festigkeit pro Gewicht braucht, bleibt bei Schaum, Balsa oder Waben. Die wichtigste Entscheidung vorab: Coremat-Typen für Handlaminat, Soric für Infusion – sie sind nicht beliebig austauschbar.

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Was kostet GFK? Kostenstruktur und Kalkulation für Bauteil und Form

Die Materialkosten für ein einfaches GFK-Bauteil aus Polyesterharz und Glasfaser liegen oft nur im Bereich weniger Euro pro Quadratmeter – der eigentliche Kostentreiber sind selten Harz und Glas, sondern die einmalige Form, das Verbrauchsmaterial und die eigene Arbeitszeit. Wer die Kostenstruktur versteht, kann zuverlässig kalkulieren und die wichtige Frage beantworten: Selbermachen oder fertig kaufen?

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Werkzeugmaterialien im Vergleich: GFK-Form, Tooling Board, Invar & Aluminium

Aus welchem Material soll die Form sein? Die Antwort hängt von Stückzahl, Temperatur, Genauigkeit und Budget ab. Ein praxisnaher Vergleich der wichtigsten Werkzeugmaterialien – von der Epoxid-Composite-Form bis zum Invar-Werkzeug.

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Windrad-Rotorblätter: Warum 2026 das Recycling zur Pflicht wird

Seit dem 1. Januar 2026 will die europäische Windindustrie keine alten Rotorblätter mehr auf Deponien kippen. Das setzt die ganze Verbund-Branche unter Zugzwang – denn ausgerechnet die Blätter aus Faserverbund sind der schwierige Teil. Ein Überblick zu Verbot, Mengen und Recyclingwegen.

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Windenergie: Großformen, Blattschutz und Reparatur von Rotorblättern

Rotorblätter gehören zu den größten Composite-Bauteilen der Welt – und zu den am stärksten beanspruchten. Wie ihre Riesenformen entstehen, warum der Schutz der Blattvorderkante so wichtig ist und wie reparierbare, recyclingfähige Blätter die Zukunft prägen.

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Thermoplastische Composites: der Werkstoff, den man wieder einschmelzen kann

Klassische Faserverbunde härten einmal aus und bleiben dann, wie sie sind. Thermoplastische Composites lassen sich dagegen erneut aufschmelzen – und damit schweißen, umformen und recyceln. 2026 ist das der wohl wichtigste Zukunftstrend der Branche. Was dahintersteckt und warum es auch den GFK-Formenbau angeht.

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Gelcoat verstehen: die Schicht, die über Optik und Form entscheidet

Gelcoat ist die erste, sichtbare Schicht eines GFK-Teils – und beim Werkzeug die am stärksten beanspruchte Fläche überhaupt. Wer ihre Funktion und die typischen Fehlerbilder kennt, spart Ausschuss und Ärger. Ein praxisnaher Überblick mit klaren Ursachen und Gegenmaßnahmen.

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